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Lassa-Fieber

Lassa mammarenavirus · Arenaviridae

Strains

  • Lineage I (Nigeria)
  • Lineage II (Nigeria)
  • Lineage III (Nigeria)
  • Lineage IV (Sierra Leone, Guinea, Liberia)
  • Lineage V (Mali, Ivory Coast)
  • Lineage VI (Togo)
  • Lineage VII (Benin)

Transmission

  • Kontakt mit Urin, Kot oder Speichel infizierter Vielzitzenratten (Mastomys natalensis)
  • Umgang mit oder Verzehr infizierter Vielzitzenratten
  • Direkter Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten einer infizierten Person
  • Exposition im Gesundheitswesen ohne angemessene PSA
  • Sexuelle Übertragung während der Genesung — das Virus bleibt bis zu ~3 Monate im Sperma nachweisbar
Incubation
6-21 days
Mortality rate
~1% overall (most cases mild/asymptomatic); 15-25% in hospitalised patients; foetal mortality approaches 80% in third-trimester pregnancy
Vaccine
No

Treatment

Ribavirin ist wirksam, wenn es früh gegeben wird — idealerweise innerhalb von 6 Tagen nach Fieberbeginn — zusammen mit unterstützender Behandlung (intravenöse Flüssigkeit, Elektrolytausgleich, Behandlung von Sekundärinfektionen). Sensorineuraler Hörverlust betrifft 25-30% der Patienten und kann dauerhaft sein.

Vaccine status

Bis 2026 gibt es keinen von der WHO zugelassenen Lassa-Fieber-Impfstoff. Mehrere Kandidaten (z. B. INO-4500, MV-LASV, rVSV- und Masern-vektorbasierte Impfstoffe) befinden sich in klinischer Entwicklung, mehrere mit CEPI-Förderung.

Endemic regions

  • Nigeria — höchste Krankheitslast, Tausende Fälle pro Jahr (NCDC), Höhepunkt Januar-April
  • Sierra Leone — hochendemisch
  • Liberia — hochendemisch
  • Guinea — hochendemisch
  • Mali, Elfenbeinküste, Benin, Togo — sporadische Fälle
  • Europa und Nordamerika — gelegentliche importierte Fälle bei Rückreisenden

Frequently asked questions

Sources

Last update Jun 9, 2026 · ⚠ Not medical advice.